Kieswerk Hard Klingnau

Das Projekt: Materialabbau Klingnau

Seit einem Jahr ist bekannt, dass die Birchmeier Gruppe im Gebiet Hard / Härdli an der Grenze zur Gemeinde Koblenz Kies abbauen will. Dieser Standort sichert die regionale Eigenversorgung mit Kies und Sand im Unteren Aaretal für die nächsten Jahrzehnte. Im kantonalen Richtplan ist der Standort bereits eingetragen und soll jetzt vom Grossen Rat bestätigt werden (Stufe Festsetzung). Transparenz und proaktive Information aller Betroffenen sind uns ein wichtiges Anliegen.

Ein Kiesabbau mit Kieswerk bedeutet bekanntermassen auch Verunreinigungen, der Bürger erwartet instinktiv Lärm, Dreck und Staub. Landwirtschaftliche Flächen werden ebenso beansprucht. Viele Fragen und weitere wichtige Abklärungen werden in der nächsten Phase der Projektierung (Umweltverträglichkeitsprüfung) geklärt und genau beantwortet. Antworten auf grundsätzliche Fragen zum Standort können wir bereits jetzt geben.

Die Geländekammer Hard / Härdli liegt auf einer erhöhten Ebene. Die bewaldete Böschung schützt so die Einsicht vom Aaretal aus. Die Umfahrungsstrasse K113 und die Anfahrtsmöglichkeit über den bestehenden und gut ausgebauten Knoten „Gewerbegebiet Zelgli“ stellen die Verkehrsanbindung sicher. Die Erschliessung betrifft keine Wohnquartiere. Wir erfüllen somit die Voraussetzungen für den Beginn detaillierterer Untersuchungen. Diese sind im Antrag zur Anpassung des Richtplanes zusammengefasst.

Im Richtplan haben wir eine Fläche von ca. 25 Hektaren für den Kiesabbau beantragt. Die Ortsbürger Klingnau haben uns am 2. September 2015 eine Fläche von max. 19 Hektaren bewilligt. Zusammen mit der „Planungskommission Kies“ in Klingnau bestimmen wir im nachfolgenden Verfahren (Kulturlandplan) die genaue Lage und legen die definitive Grösse des Kiesabbaugebietes gemeinsam fest. Die Fläche des aktiven Kiesabbaus soll dabei so klein wie möglich gehalten werden. Durch den Materialabbau mit anschliessender Auffüllung benötigen wir eine aktive Fläche von 5-7 Hektaren. Diese Fläche bleibt in etwa konstant und verschiebt sich über die gesamte Abbauzeit innerhalb des Kiesabbaugebietes von max. 19 Hektaren. Ein Grossteil des Kieswerkes wird von aussen nicht sichtbar sein, da die Infrastrukturbauten in die Kiesgrube gestellt werden.

Auf dieser Website sollen die wichtigsten Fragen beantwortet werden:

  • In wie fern sind Anrainer von Immissionen betroffen?
  • Um wie viel nimmt der Verkehr zu aufgrund der zusätzlichen Lastwagenfahrten?
  • Was bedeutet die Beanspruchung der landwirtschaftlichen Flächen für die Bauern?
  • Ist der Betrieb des Kieswerks in Koblenz hörbar?
  • Wird in der Nacht und am Wochenende ebenfalls gearbeitet?
  • Sind Spaziergänger gefährdet durch die Lastwagen?
  • Wer kümmert sich um die Landwirte?

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